Samstag, 11. Oktober 2008

Undara Volcanic Tubes

Und dann war das Outback. Es kam ganz ploetzlich. Vor drei Tagen im Regenwald, mit schwueler Hitze, Kroeten, Krokodilen und Cape Tribulation, danach in die Highlands, praktisch zurueck nach Europa und dann war auf einmal nicht mehr Gruen, sondern Rot die dominierende Farbe. Die Strasse fuehrte nur noch geradeaus, kilometerlang keine Kurve und das war erst der Anfang vom NeverNever. Schon nach kurzer Zeit, kam uns der erste Roadtrain entgegen, ein LKW, der in der Regel drei Anhaenger hinter sich zieht und so eine Laenge von ca. 50 metern erreicht, also ein Gefaehrt, dass so nur in Australien Sinn macht.

Nach 5 Stunden Fahrt, bei der sich ein Paar majestaetische Adler neben uns in den Himmel erhoben, kamen wir dann in Undara an, was in der Sprache der Aboriginal People soviel wie langer Weg bedeutet. Im Undara Nationalpark selbst kann man kilometerlange Vulkanhoehlen besichtigen, die bei einem Ausbruch des Hauptvulkans der McBride Provinz vor rund 190.000 Jahren entstanden ist. Besonders werden diese Hoehlen vor allem durch ihre extreme Laenge, teilweise bis zu 90 Km lang und der extreme Durchmesser der Hoehlen, bis zu 20 Metern

Nachdem wir den Ausblick ueber das Gebiet von einem nahen Lookout genossen hatten, buchten wir eine Fuehrung durch die Hoehlen selbst. Nach kurzer Fahrt kamen wir an dem am besten begehbaren Tunnel an. An der Oberflaeche war es ca. 37 Grad warm, die Temperatur sank jedoch sofort stark ab, als wir in die Eingangsschlucht des riesigen Tunnels hinabstiegen, wir bekamen eine genaue Einfuehrung ueber den Ausbruch der Vulkane, der, Wissenschaftler streiten sich, von ein paar Wochen bis zu einer Dekade gedauert haben koennte. Dann gab es Informationen ueber die Entstehung der Tunnel, das vorkommende Gestein und die Verwitterung der Tunnel. Wer sich hierfuer interessiert oder Geographie vierstuendig hat (GELL TIM??) kann gerne im Wikiartikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Undara-Nationalpark

weiterlesen.






Wir machten uns nach der Einfuehrung zu unserer Nachtlagerstaette auf, die immer noch 100 km entfernt lag, welche wiederum in der Abenddaemmerung bewaeltigt werden wollten. Daemmerung ist hier in Australien generell eine heikle Sache weil die ganzen Kuehe, Kaengurus und Wallabies die hier frei rumlaufen/rumhuepfen dann aktiv werden und in der Kuehle des Abends/Morgens gerne mal einen Spaziergang auf der Strasse taetigen. Kuehe sind weniger ein Problem, da sie meistens genau da stehen bleiben, wo sie sind und man so ohne grosses Risiko an ihnen vorbeifahren kann. Anders sieht es bei den Huepfern aus. Autos nehmen diese erst war, wenn man bis auf 20 Meter an sie herangekommen ist und dann huepfen sie nach Lust und Laune in eine Richtung los. Dummerweise neigen sie dazu, diese Richtung nach jedem Sprung zu aendern. Problematisch wird das, wenn sie sich dann im letzten Moment doch noch dazu entscheiden, den Sprung vor und nicht neben die Motorhaube zu machen. Wir bleiben von diesem Unglueck bisher allerdings verschont, ueberfahrene Kaengurus und Wallabies sieht man hier aber zuhauf am Strassenrand, was gleichzeitig die Ursache fuer die grosse Anzahl an Greifvoegeln im Outback ist.

Wir kamen aber wie gesagt ohne Zwischenfall am Oasis Roadhouse an, wo uns dann ein freilaufendes Pony und ein zahmer alter Kakadu begruessten. Nachdem wir unser Leibgericht (Spaghetti, genau!) gekocht und den Roy zum Bett umgewandelt hatten schliefen wir unter dem Outbacksternenhimmel mit Ponygeschnaube ein.

Atherton Tablelands


Soooo, nachdem wir unsere zweite (bessere) Nacht im Auto verbracht hatten, verliessen wir Mettmann, aeh Mossman in suedlicher Richtung um nochmal auf einen Sprung in Cairns vorbeizuschauen um unsere Vorraete aufzustocken (viel Spaghetti, viel Pesto) und uns nochmal via Internet ueber den neusten Stand der Dinge aufzuklaeren. Dann gings auch schon weiter.

Ueber den Brucehighway gings suedwaerts nach Gordonvale und dann ueber das Kuestengebirge hinein in die Atherton Tablelands. Nach ca. einstuendiger Serpentinentour erreichten wir dann das fruchtbare und niederschlagsreiche Hochplateau,dass vor allem fuer seine Seen und Wasserfaelle beruehmt ist. Die Sonne stand schon wieder recht tief, weshalb sich die Tablelands in einem wunderschoenen roten Abendlicht praesentierten, was wir natuerlich eifrig auf unseren Fotos dokumentierten. Es kam sogar fast ein bisschen Heimatfeeling auf, im Grunde genommen sah es wie das Allgaeu mit ein paar Palmen. Nach ein zwei Stunden Fahrt durch beschauliche Berge und Taeler und die Doerfchen Yungaburra und Atherton kamen wir noerdlich von letztgenanntem an unserer Nachtlagerstaette an. Es war eines der vielen WW II Memorials, wo die ganzen Backpacker, Grey Nomads und Wohnmobilreisenden gegen eine geringe Spende die Nacht verbringen duerfen. Die Grey Nomads sind uebrigens eine immer haeufiger werdende australische Erscheinung, bei der sich die Rentner hier ein Wohnmobil kaufen und dann auf ihre alten Tage nochmal durch ihr Land gondeln.

Am naechsten Morgen war es dann so weit, das Grauen nahm seinen Lauf. Nach einem kargen Nutellafruestuck wurde der Haircutter ausgepackt. Klingen gewetzt, Stuhl zurechtgestellt, Umhang angelegt, Kamera an und schon flog Michis Autolation dem Boden entgegen.
3mm, keiner mehr. Nachdem ich dann den ersten Schock ueberwunden hatte, brachte ich die Frisur mit zitternden Haenden zuende. Nicht ohne nochmals gruendlich (vielleicht etwas zu gruendlich) die Konturen am linken Ohr nachzufahren.
Nachdem ich meine Ruege ueber diesen Fauxpas erhalten hatte, setzte ich mich, nicht unter Protest, selbst auf den Stuhl um mich meines gueldenen Harres zu entledigen....alles jammern, schreien und straeuben half nix, Friseur Michael (omg wie schwul) war erbarmungslos.

Zuerst schnitt Friseur Michael (xD) einen mehr oder weniger sauberen Undercut, was jedoch im Endeffekt beschissen aussah..weshalb die Maehne dann ganz abkam und ich seit vielen Jahren (5 oder 6?) endlich wieder Luft direkt an meiner Kopfhaut spuerte. Welch ungewohntes Freiheitsgefuehl. Nachdem wir uns ordentlich gekratzt und uns an das komische Gefuehl gewoehnt hatten, sammelten wir unsere Haare auf, packten sie in unsere leere Brottuete, und nahmen sie mit, auf dass sie uns auf unserer Reise begleiten sollten!

Dann gings mit der Tour los. Nachdem wir einen kurzen Blick ins verpennte Atherton geworfen hatten, fuhren wir ostwaerts um unser Mittagessen, welches aus einem Apfel und einer Karotte bestand, am Lake Eacham einzunehmen. Danach gabs eine erste Wasserfallbesichtigung an den Malanda Falls. Danach gings zu einem 200 Meter tiefen Vulkankrater im kleinen Mt. Hypipamee National Park. Nachdem wir da natuerlich runtergespuckt hatten, fuhren wir wieder oestlich zu den MillaaMillaa Falls um dann zum interessantesten Part unserer Reise, der Fahrt nach Ravenshoe voranzuschreiten. Als wir in noch hoeher gelegene Regionen kamen, fuehlten wir uns langsam wie in Schottland. Ueber hohe Paesse und vorbei an tiefen Schluchten fuhren wir in gemaechlichem Tempo durch die europaeisch anmutende Landschaft, bis wir an ein Schild kamen, dass Richtung Misty Mountains wies. Interessiert, aenderten wir unsere Route ab um dann 5 Minuten spaeter in dickstem Abendnebel weiterzufahren. Es war bis dahin mit der schoenste Teil unserer Reise. Wir cruisten munter weiter durch die Suppe und kamen dann kurz vor dem in der Daemmerung liegenden Oertchen Ravenshoe an. Das Abendlicht und der Nebel schufen eine unheimliche Atmossphaere, wer HalfLife2 gespielt hat und sich an Ravenholm erinnert, kann da vielleicht mitfuehlen ;)

Nachdem wir eben diese Atmosspaehre so gut wie moeglich festgehalten hatten fuhren wir in Ravenshoe auf einem alten Bahnhof ein, wo uns ein Deutscher, der vor 55 Jahren ausgewandert ist mit einem krassen Denglisch begruesste und sogleich erklaerte was er hier macht. Einmal pro Woche, immer Sontags, faehrt ein historischer Zug von Atherton nach Ravenshoe und der Deutsche und sein Australischer Kumpel machen den Zug hobbymaessig unter der Woche wieder fit, halten die Station instand und betreiben gleichzeitig einen billigen (3$ pro Auto) Campingplatz auf dem Bahnhofsgelaende. Nach einem kurzen Plausch wahlten wir unseren Standort ("Jetzt gebt ihr mir ne Donation und dann sucht ihr euch ne Site..is ja up to euch dann.") aus und gingen dann in den Dorfpub um einen Blick auf die Ravenshoer werfen zu keonnen.

Drinnen sah es genauso aus, wie Ihr euch das alle vorstellt. Ein paar Hillbillies sassen mit ihrem Bier an der Bar und gafften entweder die einzige Frau (die Bedienung) an, unterhielten sich oder spielten an seltsamen, hier sehr populaeren Spielautomaten. Wir assen eine Kleinigkeit und betrachteten die Szenerie. An der Bar sass ein schielender Farmer der aussah, als wuerde er uns gleich aufschlitzen. Ansonsten war er beschaeftigt, sich mit seiner "Frau" (In Ermangelung eines besseren Wortes) vollaufen zu lassen. Er liess uns selten aus den Augen. Dafuer kam aber schon bald der freundliche Wirt, fragte nach dem woher und wohin und unterhielt sich ein bisschen mit uns.

Dann taetigten wir noch ein paar Telefonate nach hause. Als ich in der Zelle stand, kam der krasse Farmer mit seiner aggressiven Alten, die Michi nach Zigaretten fragte. Auf das Nein kam dann ein "F*ck you then!". Alles klaaaaaar!

Nach diesem herzlichen Kontakt mit den Hillbillies, bauten wir unseren Roy noch zum Bett um und holten uns unseren wohlverdienten Schlaf.

Am naechsten Morgen erblickten wir als wir verschlafen durch unser Seitenfenster aeugten den schielenden Farmer wir er mit einer riesigen Schippe ueber den Bahnhof lief. Na wenn der mal nichts im Schilde hatte! Schnell gefruehstueckt und geflohen.

Nach Ravenshoe schauten wir uns die breitesten Wasserfaelle des Kontinentes, die Millstream Falls an. Einen Besuch wert, muss man schon zugeben.

Dann fuhren wir weiter Richtung Innot Hot Springs, was wir wegen den noch viel krasseren Hillbillies sofort fluchtartig wieder verliessen und zum naechsten Highlight, den Undara Tubes weiterfuhren.

Cape Tribulation

Sooo, jetzt gibts was aufs Auge.

Im momento werden sehr viele Bilder hochgeladen, schliesslich haben wir in der letzten Woche sehr viel erlebt und fast 1000 Bilder geschossen. Diesmal sind auch nicht so viele Schocker dabei, versprochen ;)
Nachdem wir in Cairns unsere Karre von 2 anderen Ossis abgekauft hatten und sie von Tyler gleich mal in Roy umgetauft hatten gings auch schon los, dick eingekauft, viele Wasserkanister und unendlich viele Nudeln mit unendlich mehr Pesto.
Man lebt ja nicht von der Hand in den Mund, vor allem nicht Gourmets wie wir.
Dann gings auch schon mit 100km/h und Tempomat Richtung Norden, in die Tropen, immerschoen nach rechts lenken weil Roy leider nen kleinen Schlag in der Achse hat und immer nach links will.
Nach wunderschoener Landschaft, einer "kleinen Great Ocean Road" und traumhaften von Box Jellyfish verseuchten Straenden kamen wir abends in Daintree an, dem wohl groessten Regendwald Kaff mit ca 4 Hauesern.
Auf dem Campingplatz stand netterweise ein Schild mit der Aufschrift "choose your site, we'll be back later."
Plaetzchen gesucht, versucht im dunklen Pesto zu kochen, auto umgeraeumt und schliesslich im Ehebett aeh Kofferraum gelegen. Beaengstigende Naehe zum Nachbar, kaum geschlafen, viel geschwitzt.
Am naechsten morgen hat uns noch keiner Geld fuer den Platz abgezogen, alles klar, Zeche geprellt, abgehauen.

Dann gings auch schon direkt mit der Faehre ueber den Daintree River in den Daintree Nationalpark (Cape Tribulation ist nur ein einzelner Strand bzw. Bereich im Daintree Nationalpark.)
Dort wars seeehr heiss und schwuel, eben sehr tropisch.
Wir haben dann mehrere Bush walks absolviert und uns beeindruckende Tropenwaelder von unten angesehn.
Riesige uralte Baeume, ueberall Lianen, viel natuerlicher Laerm.
Cape Tribulation selber war nicht so spektakulaer, es ist einfach so bekannt weil ein gewisser Herr Cook vor vielen Jahren auf seiner Irrfahrt ueber die Weltmeere hier auf ein (sicher wunderschoenes) Riff aufgelaufen ist und gleich mal ein Stueck vom uralten Great Barrier Reef zerstoert hat. Deswegen heisst diese Bucht Kap der Unbill, Cape Trib.
Danach gings zum Abendessen (rat mal was, kommste nie drauf) und schliesslich noch zum Abschluss auf Urwaldwanderung bei Nacht.
Wir hatten da so eine Tour gebucht mit der man bei Finsternis durch den Regenwald gefuehrt wird und es war wirklich stockfinster, ohne Lampen konnte man die sprichwoertliche Hand vor Augen nicht sehen. Aber die Tour lohnte sich wirklich, neben vielen Deutschen (mal wieder), uebergrossen Insekten, glow-in-the-dark (fluoreszierenden) Pilzen, 500 Jahre alten Baeumen und Kletterpartien ueber Stock, Stein und Bachlaeufe fand unser Fuehrer noch eine extrem grosse und boese schauende Kroete, die er mit den Worten Schaedling, extrem giftig und Plage beschrieb. Er demonstrierte gleich mal wie die Kroete ihr Gift abspritzt, welches dann natuerlich auf meiner Hose landete. Fortan durfte ich nicht mehr an ihr schlecken.
Das Problem an der Kroete war, das jedes Tier das die Kroete frisst, stirbt.
Schliesslich sagte er nur "I kill everyone I see" und mit einem lauten Knacken gabs einen boesen Schaedelbasisbruch fuer dir Kroete am naechsten Baumstamm.
Zurueck im Auto fuhren wir noch bei Nacht bis Mossman auf einen Campingplatz, aergerten uns noch darueber dass Roy partout die Heckklappe nicht geoeffnet lassen wollte und schliefen dann mehr oder weniger zufrieden, jedenfalls schwitzend, ein.

Cairns

Von Townsville gings direkt nach Cairns, dort checkten wir im nJoy! Hostel ein und verbrachten die Woche mit Autosuche, Autokauf, parteyyy im woolshed und an der Lagune liegen.

Das Highlight war natuerlich der Ausflug aufs Great Barrier Reef, Schnorcheln an bunten Korallen mit riesigen Fischen, der Wahnsinn wuerde Julian sagen.

Dazu gabs noch einen free into dive, also halbe Stunde Scuba Tauchen mit Tauchlehrerin an der Hand, ums Riff in 6 Meter Tiefe, Nemo gesehen und ganz kurz die scheuen Riffhaie.

Fuers erste Mal tauchen war das sehr geil.

Leider hatten wir mal wieder nicht ganz so viel Glueck wie manch anderer die unter Wasser noch Haien, Schildkroeten und Oktopussen (die selbst die Tauchlehrer in 15 Jahren hier noch nicht gesehen haben) begegneten. Aber das war trotzdem der Hammer!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Es ist ein neues Fotoalbum online.

Donnerstag, 25. September 2008

Townsville

Ole rotweiss!



Die Bilder vom Lone Pine Koala Park sind jetzt endlich online, nachdem sie einen Monat auf meinem USB Stick gelagert waren. Endlich kann man die total faszinierenden, hochaktiven, vielfressenden und sozial interaktiven Beutler bewundern, manch einer mag auch sagen, dass sie den ganzen Tag nur pennen. Verstaendlich. Jedenfalls viel Spass damit.



Nach Meldung der minderen Wasserkatastastrophe in unserem Badezimmer entfleuchten wir alsbald unser semipermanten Wohnstatt und hielten unsere (teils grossen) Nasen gen Norden um mehr luftige Seebrise zu schmacken. Alsdann wir aus der Insektenfabrik ausstiegen um in der Proletariatsstadt Townsville (Stadtdorf) Arbeit zu suchen, schlug uns sogleich eyne grosse Hitze entgegen. War unsere wackere Schar jetzt wirklich dort angekommen, was sie die Tropen heissen? Es schien so.

Nassgeschwitzet tscheckten (neudeutsch) wir ins Premier Bus Hostel ein (Erstes Bus Hotel) fuer nur wohlige 20 Dollaren die Nachtstatt. Auf unserem Zimmer waren viele gelbe fremde Maenner (mit viel weniger Behaarung als wir) wir baten sie sogleich teutscher Art ihre Hottentottenunordnung zu beseitigen und dem weissen Mann etwas Platz zu verschaffen!
Welch wildes Volk, dass so hausen tut! Die gelben Maenner sprachen in seltsamen Zungen und wir verstanden kaum etwas. Selbst das gemeine Angelsaechsisch sprachen sie nur mit seltsamem Unterton wodurch die Conversation erschwert wurde.
Wir sattelten ab und verstauten unser Habe. Just darauf begruessten wir eine Kiwi namens Sam in unserer armen Huette. Ein durchaus netter Gesell der da ankam! Wir parlierten sogleich ein paar Minuten und liessen uns heisse Raete zur Arbeitssuche geben. Ermutigt zogen wir los um unser Glueck zu versuchen.

Doch oh weh! Es war eine gar schlechte Situation fuer fleissige Tageloehner. Nach zwei Tagen Suche waren wir Gesellen dann zumindest bei einer Agentur gemeldet die, so sagte sie, uns Arbeit beschaffen wolle. Einen Tag danach, den wir mit Spezialisierung unser Billardfaehigkeiten verbrachten gaben sie dann ein Zeichen! Ein Ellkaweh sollte abgeladen werden, nun denn frisch ans Werk. Leider konnte mein Mitreisender nicht ebenfalls arbeiten, da er einer ueblen Posse der VanDiemen'slaender aufsass die ihn in die Irre fuehrten! Als haette uns das Schicksal nicht schon so uebel mitgespielt. Trotz allem machte ich mich an mein Tagwerk und lud sieben Stunden lang Lkws aus. Die Arbeit war hart, doch der Lohn versprach gut zu werden, also liess man sich nicht beeindrucken. Doch ihr ahnt das Uebel sicher schon! Es war der einzige Tag an dem wir Arbeit hatten. Die naechsten Tage verbrachten wir indem wir diese fremde Stadt weiter erkundeten. Sie bot einen schoenen Strand und eine wunderschoene Lagune an der es sich gut sein liess.

Leider meldete sich die Agentur auch die naechsten Tage nicht mehr und so beschlossen wir die letzte Etappe unserer Busreise anzutreten und ins tropische Cairns zu fahren. Gesagt getan.

Unser Busfahrer erwies sich diesmal als aeusserst gespraechig...oder seine Selbsthilfegruppe war diese Woche ausgefallen. Jedenfalls quatschte er munter die ersten 15 Minuten der Busfahrer durch seine enervierende Mikrofonanlage auf seine sich in Qualen windenden Fahrgaeste ein. Nichts konnte seiner Stimme etwas entgegensetzen, kein Mp3Player war laut genug um seine Sorgen zu uebertoenen. Nebenbei erlaeuterte er dann noch fuenfmal die ueblichen Busregeln.
Dazu kam, dass wir einen jungen Mitreisenden einen Moment zu lange betrachtet hatten und er dies dann prompt als Gelegenheit sah auch uns alles zu erzaehlen was in seinem Gehirn rumschwirrte. Kimber nannte er sich und er kam aus Bundaberg, in Cairns kann man toll Skydiven, wie ist das Wetter in Deutschland und er hat ein rotes Fahrrad. Oder so eben. Antworten interessierten ihn garnicht. Nach einer Stunde freundlich Nicken hatte er sich dann leerquatscht. Wie froh waren wir, als wir endlich in Cairns aus dem Bus durften, jedoch nicht ohne 10 minuetige Verabschiedung vom netten Busfahrer.

Es gruesst die tropische Schar die jetzt wieder nur aus Zweien besteht, tja nur die Harten kommen in die Tropen.

Montag, 15. September 2008

Airlie Beach






Ein knappes Stuendchen hielt der Insektenexpress auch schon an einem der schoensten Flecken der Ostkueste: Airlie Beach

Kein Zweifel, an so einem schoenen Oertchen waren wir jetzt noch nicht gewesen. Also schnell raus aus dem Bus, Gepaeck geschnappt und nach kurzem Gewaltmarsch mit 50 Tueten voll mit unnuetzem Essenskram von Johanna und Steffen kamen wir auch schon in unserem neuen Hostel, dem Koala Resort an.
Das Koala Resort bot grade ein Summerspecial an (wobei es eigentlich ein Winterspecial sein haette muessen, warum das aber so hiess haben wir nie rausbekommen), was den Zimmerpreis auf angeheme 20 Dollar drueckte. Feinfein. Eingecheckt und unseren BUNGALOW, ja ihr hoert richtig ein ganzer Bungalow ganz fuer uns alleine. Mit Bad und Kueche inklusive, letztere durfte man aber aufgrund der Kakerlaken nicht benutzen^^

Jedenfalls machten wir es uns erstmal richtig gemuetlich belagerten zwei Betten mehr als als noetig und machten uns dann munter auf Jobsuche. Die lief erstmal ganz vielversprechend. Wie immer suchte jeder zweite Laden, Pub, Reinigungsdienst etc irgendjemand. Also haben wir uns fleissig beworben (unter anderem bei Subway, McDonalds und Red Rooster).

Fuer Mittwoch (10.09.08)wurde dann unser Segeltrip ueber die Whitsundays auf der SilentNight angesetzt, was ein kleines feines Segelschiff mit einem Mast war.

Unsere Freizeit genossen wir an der wunderschoenen Lagune die der ganzen Welt umsonst zur Verfuegung steht. Eingekauft wurde im Woolworth 3 Km weiter.

Frueh am Mittwoch wackelten wir dann zum Hafen um unsere Tour anzutreten.
Komischerweise waren wir die juengsten auf dem Schiff. Ausser uns vier gab es noch Brandon, den Kapitaen und Zac(omg) den Koch und Maedchen fuer alles.
Die anderen Gaeste waren eine Franzoesin aus Lyon und halb Barcelona, naja 10 Spanier eben.
Die waren alle ueber 30, dafuer versprach unser Boot tolle Segelerfahrung. Die gabs, nach komplizierter Einfuehrung in die technischen Feinheiten des Schiffsklos dann sofort. (Everyonecoolwithat?)

"Hey Boys, aneed sm voluntaers, jumpap and grab da ropover der." Ganz klar wenn man im Slang drin ist. Also zogen wir das Seil mal fleissig hoch und hissten damit unser Segel. Damit war die Experience beendet..hm zugegeben ein wenig duerftig.
Jedenfalls mussten wir uns dann hinsetzen und fuhren raus auf die Whitsundays. Ausser lesen, gucken und Fotos machen gab es nichts zu tun. Brandon war unaustralischerweise nicht besonders gespraechig und Zac schien stets furchtbar beschaeftigt. Naja egal.

Abends legten wir dann in einer Bucht an, in der ungefahrt 8 andere Schiffe ankerten. Langsam wurde uns klar, dass wir hier in einer riesigen Karawane um die Inseln gefuehrt werden...
Zur Entschaedigung gab es dann aber erstmal ein fettes Abendessen. Nach 2 Bier wars dann auch dunkel und wir begaben uns in unsere Kojen. Im Schiff drin schwankte es wie in der Achterbahn. Dummerweise waren unsere Betten (in Ermangelung eines besseren Wortes) nur knapp 70 cm breit und vielleicht 85cm lang. Aber darauf war man ja eingestellt.
Wir beherrschten uns jedenfalls, behielten unser Mageninneres da wo es sein sollte und schliefen dann irgendwann ein.

Am naechsten Morgen begruesste uns der strahlende Sonnenschein und ein Spanier der bereits die halbe Marmelade gefressen hatte. So ein gieriger Sack. Sofort legten wir uns ins Zeug und verminderten unser Fressdefizit auf ein Minimum und ueberholten den Gierhals auf der letzten Toastscheibe um ein paar Millimeter. Das schmeckte ihm garnicht. Egal.

Dann gings auf die erste Insel und wir konnten einen fast schon tropisch anmutenden Strand bewundern. Die Bilder sprechen da fuer sich.

Nach 3 Stunden holte uns Zac wieder mit dem Motorboot ab und wir fuhren zum ersten Korallenriff(chen). Nach ein paar Schnorcheleinfuehrungen und der Aufklaerung in welches Ende man blasen muss (Everyonecoolwithat?) durften wir dann ins Wasser.

Wir hatten sogar eine Unterwasserkamera dabei, leider sind die Bilder noch nicht entwickelt. Jedenfalls sah es recht huebsch auch da unten, wir glauben allerdings dass es im Vergleich zum richtigen Great Barrier Reef garnichts ist. Allerdings gab es ein paar echt grosse Fische (ueber 1 Meter) die wir natuerlich ausgiebig beaeugten. Dann sammelte uns Zac wieder ein und die Karawane ging weiter. Brandon schien Durst zu haben. Er liess das Segel unter und fuhr in seinem Marinepark mit seinem schmutzigen Dieselmotor weiter. So ein Schlingel wenn das mal keiner merkt.

Dann kamen wir zum abendlichen Ankerplatz. Zac verschwand in der Kueche waehrend wir anderen den Sonnenuntergang anschauten (Bilder!!) Die Franzoesin machte netterweise ein Gruppenbild und ich erprobte prompt meine erst vor kurzem aufpolierten Kenntnisse in einem Smalltalk ueber Lyon. Ging wunderbar.

Nach einer weiteren Nacht in der Schiffschaukel durften wir dann am naechsten Morgen erneut Schnorcheln gehen. Allerdings waren ein paar ziemlich fiese Quallen im Wasser die zwar winzig und fast unsichtbar waren, ihre Beruehrung aber fuer ein paar Minuten ordentlich brennen konnte. Das Korallenriff war diesmal um einiges mehr bevoelkert. Es zogen mehrere grosse Fischschwaerme umher die so gut wie keine Scheu vor den ganzen Schnorcheln zeigten (wahrscheinlich waren sie den Stress gewohnt ;) )
Danach gings dann mit geblaehten Segeln wieder Richtung Airlie Beach. Noch ein letztes Mal den Wind, die Sonne und das angenehme Schwanken geniessen, bis uns das Festland dann letztendlich wieder hat. Es folgte eine ueberaus herzliche Verabschiedung von Seiten der Spanier was uns alle ein bisschen ueberraschte und ein laessiger Handschlag mit dem Skipper und Zac, der Putze.

Die naechsten Tage stellten wir dann fest, dass wieder mal alle Jobangebote ein nett gemeinter Witz waren, McDonalds generell keine Backpacker einstellt (tja wieso sagt man uns das nicht am Anafng, wenn wir danach fragen?) und Subway wohl optimal besetzt ist.
All das veranlasste uns dann letztendlich den naechsten Insectexpress noerdlich nach Townsville zu nehmen.

Es gab auch noch eine verdammt witzige Geschichte die in erster Linie unser Klo und einen Herrn E. aus Tiefenbronn beinhaltet. Es begann alles als Herr E. gemuetlich auf dem Klo sass und sein Leben genoss. Sein Mitreisender Herr K. sass auf seinem Bett und schrieb in sein Tagebuch. Auf einmal hoerte Herr K. erschrockene und veraergerte Schreie aus dem Klo. Offensichtlich war die schon zuvor leckende Leitung gerissen. Viele witzige Kommentare wurden ausgesprochen als Herr E. sturmartig das Badezimmer verliess. Leider darf ich keinen nennen. Dann sprang Herr E. aufgescheucht herum und appelierte an Unterstuetzung meinerseits. Dummerweise war ich voll und ganz mit Lachen beschaeftigt. Verbissen startete Herr E. zum Gegenangriff auf das rebelliernde Klo. Es stank uebrigens ziemlich nach...Abfluss.
Beherzt schwang sich Herr E. auf das Klo und griff nach dem gebrochenen Rohr. Mit Geschimpf und Gezeter versuchte er der Materie seinen Willen aufzuzwingen. Herr K. fegte solange sintflutatige Wassermassen in die Dusche um seinen Freund vor dem sicheren Ertinken zu bewahren. Derweil kaempfte Herr E. weiterhin seinen Kampf gegen das Unvermeidliche.
Ploetzlich klopfte es an die Tuer. Sollten jetzt auch noch die Konstanzer Unholde dazukommen und alles noch schlimmer machen? Es war keine Zeit zum Oeffnen. Verzweieflt stemmten sich die zwei Tiefenbronner gegen die Natur. Irgendwann, als wir schon alle Hoffnung aufgegeben hatten zwang Herr E. den toten Stoff an seinen angestammen Platz. Mit einem bedrohlichen Aechzen zwaengte es sich hinein. Dann wurde es still. Die Gemueter waren bis zum Zerreissen gespannt. Wuerde es halten? Hatten wir es wirklich geschafft? Tatsaechlich! Heureka! Wir hatten die Katastrophe ueberlebt. Unser Scheisshaus war wieder dicht!
Endlich war auch Zeit die Konstanzer hereinzulassen. Gluecklich und abgekaempft stand Herr E. neben seinem reparierten Klosett. (Ich lade dann noch Bilder hoch)
Als das Klo dann auch noch seinen ersten Spueltest ueberlebte und eine nur geringe Menge Wasser austrat hatten wir es vollends geschafft. Glueckwunsch Michael, deiner Maschinenbaukarriere kann nichts mehr im weg stehen...oder lieber doch GasWassrScheisse?

Es gruesst und gratuliert der treuherzige Helfer, der seinen Freund auch diesmal nicht allein im Regen/Abwasser stehen liess.
Tschuess.

Dienstag, 9. September 2008

Und dann endlich (leider) Proserpine...

Morgens kamen wir nach einer eher wenig erholsamen Nacht im Premierinsektentransport in Proser Pine an. Es dauerte gar nicht lange da hatten wir unseren Irish Pub schon gefunden in dem wir hausieren sollten. Sah alles gar nicht so schlecht aus. O'Duinn der Besitzer wies uns freundlicherweise darauf hin, dass schon gestern ein paar Deutsche den Job hingeschmissen hatten. Soso. Davon liessen wir uns natuerlich nicht entmutigen und wackelten munter zum Second-Hand Store um uns schoen Baumwollsklavenmaessig einzudecken. Wir sahen sogar echt authentisch aus! (Fotos folgen)

Als wir dann abends beim Abendessen in unserer 5 Sterne Hostelkueche sassen (haha) machten uns die anderen nochmal so richtig Lust auf die Arbeit. Selbst die Koreaner fanden es wohl furchtbar anstrengend und ueber die erzaehlt man sich in Sachen Fruitpicking die groessten Geschichten. Ben, ein Lehramtsstudent aus Bayern berichtete uns euphorisch von den bestialischen Rueckenschmerzen und der geilen Bezahlung. Zudem kam dann noch dass der bloede Pub verdammt teuer war und wir solche Summen anderswo fuer ein Spitzenhostel hinlegen wuerden. Naja egal, also rein in die Falle und am naechsten morgen um 5 raus. Sklavenkluft an, Muesli reingeschaufelt, in den Bus gestiegen und zum Feld gefahren.
Ein paar Minuten spaeter kam schon die hochgelobte Jackie, ihres Zeichens Adolf Hitler vom Auberginenfeld. Mit ein paar kurzen Anweisungen wurden wir mit Handschuhen und Gartenschere aufs Feld geschickt. Auberginenpfluecken ist nicht wirklich schwer. Man pflueckt alle die von den Fingerspitzen bis zur unteren Handwoelbung reichen, wenn sie dicker sind duerfen sie ein bissel weniger Laenge aufweisen. Also schoen gebueckt und losgeschafft. Zuerst gabs ein Lob von Jackie Hitler, wir haetten ganz toll gepflueckt. Dann fuhr sie uns an sie wuerde uns auf der Stelle feuern. In unserem Eimer lagen naemlich zwei Auberginen die zu klein waren. Das wuerde den Farmer jetzt 100000$ plus Zinsen kosten und ihm ewig im Schlaf nachgehen. Okay, okay alles klar. Entschuldigt weitergemacht. Nach 10 Minuten kam sie dann um uns unsere Kuendigung zu ueberreichen. Ich fragte sie nach einer zweiten Chance die komischerweise sofort gewaehrt wurde. Hab ich die Druckmethoden vom dritten Auberginenfeld sofort durchschaut. Dann wurde es monoton. Mit jeder Aubergine tat einem das Kreuz mehr weh, trotzdem gab jeder sein bestes. Vom ganzen Staub der vom Feld aufgewirbelt wurde und durch den Bauer der natuerlich genau dann mit seinem Traktor das andere Feld umpfuegen musste bekamen alle einen Dauerniesanfall. Frau Hitler huepfte durch die Auberginen und mahnte zur Eile. Moeglichst schnell niesten wir dann weiter. Dann gab es Pause. Die war sofort um, verdammt und die Pflueckerei ging wieder los.
Dazu wurde es dann auch noch richtig huebsch heiss auf dem Feld. Jackie meinte dann wir seien zu langsam und muessten schneller machen. Erste Mordkomplotte wurden gegen sie geschmiedet. Sie zeigte sich aber unbeeindruckt.
Der Rest vom Tag ging in etwa so weiter. Abends fielen wir alle auf den Laster und liessen uns zurueck ins Hostel karren. Keinen Tag mehr.
O'Duinn war ziemlich angepisst als wirihm sagten, dass wir abhauen wuerden. Nunja kann ich ja verstehen..ich bot ihm sogar an seinen Platz am Tresen zu uebernehmen aber das wollte er auch nicht. Michi hielt ihm dann sofort unsere Rechte unter die Nase, was er dann nutzte um rumzuschreien. Wir versuchten es weiter auf die ruhige Tour und beteuerten dass er zwar Recht hatte und wir Weicheier waeren, wir aber Weicheier waeren die nichts unterschrieben hatten und von daher sicher dastanden. Das regte ihn verdammt auf. Er sagte uns er muesste heute abend einen saufen und drueber nachdenken.

Am naechsten Morgen dann gab er auf erneutes Draengen jedem von uns 90 Dollar zurueck..was eigentlich ganz in Ordnung war wenn man seine Situation bedenkt. Wir empfehlen ihn natuerlich gerne weiter. (Rofl lol)

Zufrieden und mit einem alten Maenner Gang huepften wir in den premier bus und beklagten unsere Kniee. Dann zischten wir ab vom Ort des Grauens: Proser Pine!

So Zeit laeuft ab! Bis denne!

Freitag, 5. September 2008

Rockhampton

Nachdem wir in Rockhampton, der Fleischhauptstadt von Australien mitten in der Nacht mit dem Premier Bus gelandet waren (ein Wort zum Bus: Australien hat generell sehr viele und eklige Viecher, nur dass in den Bussen immer solche Minikakerlaken bzw Kaefer leben ist schon seltsam) kommandierte uns Johanna erst einmal rum, dass wir ein Taxi suchen sollten. Nachdem wir 2 Minuten land beobachteten wir neben uns ein Taxi auftankte und davon fuhr ging ich auch mal gemuetlich auf die Strasse, nur um festzustellen dass weit und breit kein Taxi in Sicht war. Life sucks sometimes ^^
Die nette Dame von der Tanke rief dann aber fuer uns ein Taxi und wir kamen doch noch zum Ascot Stonegrill Hostel, so ziemlich das einzige in ganz rockhampton.
Natuerlich war um diese Zeit niemand mehr auf, aber wir hatten schon vorher den Tuercode bekommen und so kamen wir sogar rein. Drinnen wars ziemlich gemuetlich und an der Wand hingen soagr Bilder von Steve-O und Chris Pontius, die schon hier waren und mit Capricorn Dave ne Safari gemacht haben, wem der Begriff MTV Wildboys was sagt.
Morgens traffen wir dann zum ersten Mal auf Robby, die Hausmama, die uns erstmal herzlich begruesste. Unten im Pub bezahlten wir bei Ihrem Mann erstmal die Nacht und als er erfurhr dass wir in der Fleischfabrik arbeiten wollten fuehrte erstmal mehrere Telefonate fuer uns und suchte auf den Ueberwachungskameras die Robby, die uns dann sogar zur Fabrik fuhr.
Australische Freundlichkeit, endlich erleben wirs mal ^^
In Rockhampton war nicht viel anzufangen, ausser ner Bowling Bahn gabs hier nicht viel, die Stadt erinnerte ziemlich an eine verschlafene amerikanische Kleinstadt a la Big Lebowski.
Wenigstens gabs im Hostel eine PS3 mit GTA 4, was auch unsere Haupttaetigkeit in diesen Tagen bildete. Das ganze war ziemlich relaxt und familiaer, die Leute dort waren auch teils bemerkenswert, so z.b. ein neuseelaender, der mit 18 von daheim ausgezogen ist und auf Reisen ging und heute mit 45 immer noch auf Reisen war. Der hatte eine ganze Menge Stories zu erzehlen, unter anderem auch wie er auf Bali einen krebskranken deutschen Kumpel nach dessen Tod durch das ganze Land zum einzigen Krematorium fuhr, weil es dessen letzter Wunsch war verbrannt und als Asche ins Meer gestreut zu werden. Dummerweise sind die Oefen auf Bali keine deutsche Wertarbeit und der Neuseelaender hatte am Ende statt einer Urne 2 Kisten voll deutscher Asche und Knochen, die er dann ins Meer werfen musste. Strange.

Dummerweise erfuhren wir bald dass es bis zu 3 Wochen dauernd konnte bis man in der Fleischfabrik anfangen durfte, davon abgesehen musste man eine Impfung aus eigener Tasche bezahlen, also beschlossen wir mal wieder ziemlich Hals ueber Kopf die Stadt zu verlassen.
Wir hatten eine Telefonnummer von einem Kerl der uns einen Fruitpicking Job in Proserpine beschaffen konnte, also fackelten wir nicht lang, packten unsere Sachen, verabschiedeten uns von Robby und machten uns nachts um 2 auf zum Premier Bus.
Kurz bevor der Bus abfuhr entschlossen wir uns noch im McDo ein paar Burger zu holen. Da es aber schon so spaet war hatte nur noch der Drive In offen. Also liefen wir mal eben zum Drive In Fenster, aber der Kerl dort wollte uns nichts verkaufen weil wir nicht in einem Auto sassen.
Also besorgte ein Aussie, der auch noch nen Burger wollte schnell ein Taxi, dieses fuhr dann in den Drive In um fuer uns zu bestellen. Dann wollte der Kerl uns aber immernoch nichts verkaufen, weil wir nicht im Auto sassen. Also huepften mal eben der Aussie und mehrere Aboriginies die auch noch Burger wollten ins Taxi um von dort aus zu bestellen. DEr taxifahrer war sichtlich genervt. Danach gings dann endlich ab Richtung Proserpine.

Whale Watching

Gleich als wir von Fraser zurueck waren hat uns phil ueberredet whale watchen zu gehn, erst war ich nicht ganz sicher ob sich das lohnt, aber jetzt bin ich froh.
Das was wir da gesehen haben war echt der Hammer. Erstmal sind wir mit einem Katamarran ziemlich lange aufs Meer raus gefahren und wir haben uns schon gefragt ob noch eins von den Viechern auftaucht. Aber irgendwann sahen wir ein kleines Seegelboot das scheinbar Kontakt zu
Ausserirdi.. Verzeihung, Walen aufgenommen hat.
Durch lautes Rufen ham dies doch glatt geschafft die Aufmerksamkeit von 2 Buckelwalen auf sich zu ziehen, die ums Boot rumschwammen.
Aber da wir schliesslich gezahlt hatten und sowieso mehr Leute waren hatten wir die Wale, ebenfalss durch lautes Rufen und Winken bei unsrem Boot, yeah, und das Segelboot musste enttaeuscht abziehen.
Das witzige bei Buckelwalen ist dass sie so neugierig sind, dass sie extrem nahe ans Schiff herankommen und ewig da bleiben. So bald sie Menschen hoeren oder sehen kommen sie gleich her um sie zu begutachten.
Irgendwann fingen sie sogar an kleine Kunststuecke zu zeigen, z.B. Rolle rueckwaerts ^^
Am Heck des Boots wurde schliesslich noch eine Plattform herunter gelassen, auf der man im Wasser stehen konnte und den Walen noch naeher kam. Die kamen tatsaechlich so nahe dass man sie haette streicheln koennen, durfte man aber nicht.

Als es spaet wurde mussten wir uns langsam von den Walen entfernen, zum glueck kam noch ein anderes Schiff dass die Aufmerksamkeit der Wale auf sich zog und wir konnten sicher von Ihnen weg fahren.

Das muesst ihr euch noch ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=GousJMIYRck

Sonntag, 31. August 2008

Fraser Island





Am naechsten Morgen dann gings richtig los. Ganz schoen verpennt trafen wir um sieben Uhr auf den Besprechungsraum auf unsere Mitreisenden. Ein paar junge Inderinnen, ein paar Maedels aus dem UK die von einem englischen Mannsweib angefuehrt wurden, zwei recht sympathischen Italienern (Federico und Anna-Lisa) und...einem bayrischen Paerchen. Also ob es hier an der Ostkueste nicht schon mehr Deutsche gaebe als am Ballermann!
Alex war ca. 1,85 gross und wog geschaetzte 130 Tonnen, pardon Kilogramm. Seine Freundin war nerviger als Sackratten und studierte seit zwei Jahren englisch. Wenn sie sich richtig anstrengte und versuchte ihren bayrischen Akzent auszumerzen kam sie an ein mittleres Hauptschulenglisch gut heran. Nach einer Stunde Wartezeit kam ein verschlafener Australier mit einem "Howya goin" herein, legte ein Infovideo ueber Fraser Island ein und verschwand dann wieder. Er musste sich wohl irgendwo noch ein wenig hinlegen.
Vollgepackt mit Informationen und einer sicheren Dingoabwehrtechnik machten wir uns dann auf unsere Allradantriebfahrzeuge zu besteigen und uns mit Poviant fuer unsere 3 Tage einzudecken. Alex fuhr die ganze Strecke im dritten Gang und meinte das sei so schon in Ordnung. Vielleicht machen das die Leute in Bayern ja so ;)
Wir liessen uns jedoch nicht beirren und versuchten weiterhin eine Gruppenidylle vorzutaeuschen.
Im Supermarkt ergriff dann Mussolinis Partei das Ruder und kaufte tonnenweise Weissbrot ein. Einwaende von Konstanzer/Pforzheimer Seite ein wenig nahrhafteres aber dafuer weniger Brot einzukaufen sties auf kolossales Unverstaendnis. Ausserdem kuerzte Frau Mussolini unsere Haferflokenration auf eine Packung und gestand uns nur unter gewimmertem Betteln zwei weitere Kartons Milch hinzu. Fuers Mittagessen gabs einmal Nudeln und einmal Wuerstchen mit Weissbrot. Im Bottelshop kauften wir uns einen Kartonbierdosen (XXXX-Gold - klasse Bier wie ich finde) waehrend der Bayer ganz undeutsch zu 10000 Hektolitern Wein griff.
Komparse Michael packte dann alles fein bedacht und saeuberlich in eine Kuehlbox, liess nochmals pruefend den Blick schweifen und wollte sie dann in der Karre verstauen. Denkste.
Die Italienerin griff selbstbewusst hinein, schmiss alles auf den Parkplatz warf es dann wieder ungeordnet in die Kiste und drueckte den Deckel mit Gewalt zu. Wir sagten lieber nichts. Sie konnte eh nicht gut Englisch. Mit hoeflichem Laecheln fuhren wir dann zur Faehre.

Mit dem frischen Seewind in der Nase stiegen wir aufs Oberdeck und rissen herzhafte Witze ueber den Bayer. Johanne massregelte uns zum 1000mal, dass wir fiess seien und die Bayern ganz wunderbare Leute. Federico sagte wie immer wenig und aergerte sich, dass er auf Fraser Island fahren musste und kein Gras dabeihatte. Dann setzte sich die Bayerin ungefragt auf meinen Platz. Wir nahmen erste Schwingungen war.

Nachdem wir auf der Insel unsere Fahrerlaubnis abegholt hatten gings ins die Pampa. Also Allradantrieb rein, festhalten und los. Berg hoch, Berg runter, mit gefaehrlicher Schraeglage um Kurven, dabei so durchgeschuettelt, dass man kaum glaubte dass alle Organe noch am selben Platz seien. Nach einem Stuendchen erreichten wir die das erste Highlight: Lake Wabby

Nach 5 Minuten Fussmarsch kamen wir an einem Aussichtspunkt an, an dem man einen wunderschaenen Blick auf den klaren See hatte. Wir zogen die Badehosen an und wollten die 1,8 Kilometer zum See sofort hinter uns bringen.
"Jo mei, do laufe jetzt net hin, gemma liebr essn!" lautete der bayrische Kommentar.
Wir ignorierten es, wir waren nicht zum Essen auf Fraser und rannten den Hang hinunter.
Die Bilder hierzu sagen mehr als 1000 Worte. Jedenfalls war der See erfrischend kuehl und wir schwammen ein paar Runden drin herum. Als wir nach eineinhalb Stunden wieder zum Auto kamen war jenes zwar noch da, die Italiener, Bayern und Konstanzer aber verschwunden. Dafuer sassen ein paar Franzosen rum die grade ihren Nachtisch vom Abendessen kifften. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen und warteten. Nach einer Weile japste der Bayer den Hang hinauf, er schwitzte..wie ein Schwein xD. Wir ueberlegten kurz ob Fraser Island eine Bergwacht hat, entschieden uns dann aber dagegen dem Gedanken weiter nachzuhaengen. Die Italienerin betonte, dass man in Italien jetzt zu Abend isst. Darauf fuhren wir schnell zum Nachtlager.

Im Halbdunkeln kochten die harten Leute aus Stuttgart Konstanz und Mailand waehrend der Bayer auf dem Boden um Fassung kaempfte. Dazu trank er ein Tetrapack Wein. Es gab Wuerstchen und Kartoffeln (und natuerlich Weissbrot), die Kartoffeln brauchten aber 2 Stunden weshalb das Essen sehr franzoesisch wurde und etwas in die Lange gezogen wurde.
Dann machten wir es uns auf unseren Kuehlboxen bequem und machten ein paar Raetsel mit den Italienern. Es mag langweilig klingen, aber viel mehr als Biertrinken war in der Dunkelheit mit unserem fahlen kleinen Licht nicht anzufangen. Gegen spaeter streunten dann ein paar neugierige Dingos um unser Lager, Michi fuehlte sich sogleich als ein Teil des Rudels und marschierte zuversichtlich in den Busch um neue Freundschaften zu schliessen. Die Dingos hatten dazu aber eher wenig Lust und gingen ihm (Gott sei Dank) aus dem Weg. Michis Rudel war an dem Abend sowieso eher XXXX Gold Lager - The Real Aussie Beer

Kurz bevor wir ins Bett gingen beschlossen wir noch vor an den Strand zu gehen, um einen besseren Blick auf Himmel und Sterne zu haben. Dabei wiesen wir die Englaenderinnen freundlicherweise darauf hin, dass sie ihren Motor von Zeit zu Zeit starten muessen, da die Karre sonst bei staendigem Scheinwerferbetrieb morgen nicht mehr anspringen wuerde. Dankbar nahmen sie unseren Ratschlag an ;)

Was uns am Strand erwartete ist mit Worten leider sehr schwer zu beschreiben und keine der Kameras war gut genug um das Bild am Himmel einzufangen. Es sei nur soviel gesagt, dass wir noch nie in unserem Leben soviele Sterne gesehen und einen so guten Blick auf die Milchstrasse
gehabt hatten, Sie zog sich wie ein weisssilbrigens Band uebers gesamte Firmament, einfach unglaublich. Soooooooooooooooviele Sterne gibts nirgendwo sonst auf der Welt.
(Fraser Island ist aufgrund der Abgeschiedenheit und der wenigen Lichtquellen tatsaechlich einer der besten Orte auf der Welt um Sterne zu beobachten)

Am naechsten Morgen nahmen wir ein kraeftigendes Fruestuck aus Weissbrot (haha) Haferflocken und Cornflakes zu uns. Dann ergriff Michl selbstbewusst das Steuer.
Wir fuhren vor auf den Strand und dann Richtung Norden, immer die Kueste entlang. Auch hier beschreiben die Bilder wohl am besten wie es da aussah. Wir fuellten unseren Wasserkanister wieder auf und machten den Bayern klar, dass die Fahrerkabine heute in Pforzheimer Hand bleiben wird. Komischerweise nahmen sie das hin.

Nach zwei Stunden fahrt erreichten wir dann den Indian Head, wo wir leider (himmelnochmal!) unsere Kamera im Auto evrgessen hatten, wir werden bei Gelegenheit aber ein paar Bilder von Steffens Blog klauen und dann hier posten. Jedenfalls musste man den Indian Head, eine grosse Klippe, die man nur ueber eine kurze ungemuetliche Inlandspassage mit dem Auto umfahren konnte. Allerdings steckten da schon vier Australier drin fest. Wir liessen das Auto stehen und erklommen das Kliff zu Fuss, oben bietete sich uns ein wunderbarer Ausblick ueber die Insel. Nachdem wir das lange genug ausgekostet hatten und einen Buckelwal beim Tauchen bewundern durften standen die Champagne Pools auf dem Plan. Eine Art Lagune, die bei Flut mit Meerwasser gefuellt wird und dann wunderbar als Schwimmbecken genutzt werden kann. Da aber kein Auto zur Verfuegung stand, haetten wir mehr als eine halbe Stunde gebraucht um dort anzukommen. Mit dem Bayer sicher eine ganze. Ganz klar hier musste was getan werden.
Also kletterten die wagemutigen Tiefenbronner das Kliff auf der anderen Seite hinunter, bahnten sich einen Weg durch unwirtliche Felsen, retteten eine Jungfrau, erschlugen den Drachen und sassen dann wieder im Auto.
Ausgeparkt, schwung geholt, Videokamera an, kurz durchgeatmet und das Gas an den Boden getreten. Pilot Michael wuchtete den labilen Offroader ueber eine Sandbank und hupte die Australier aus dem Weg die (wie immer) total happy und amuesiert das Schauspiel verfolgten und bereitwillig die Fahrbahn freigaben. Mit geschaetzten 50 KmH zischten wir den schmalen Sandigen Pass entlang und agil zwischen den feststeckenden Aussiautos hindurch. Zugegeben zwischendrin konnte es einem schon ein bisschen mulmig werden.

Auf der anderen Seite warteten wir dann natuerlich extrem cool auf den Rest vom Schuetzenfest der soeben den Abstieg bewaeltigt hatte. "Jo mei Respekt gell, I haett mi des net traut!" lautete der anerkennende Kommentar. Danke Alex.

In Windeseile waren wir dann bei den Champagne Pools wo die Sueddeutsche Fraktion dann auf eigene Faust entdeckte wie eine Koralle oder Anemone in freier Wildbahn aussieht und funktioniert. Faszinierend ^^
Wie immer beschrieben hier die Bilder am besten wie es dort aussah.

Da die Tage hier immer noch recht kurz sind, die Sonne beginnt um 17:00 Uhr unterzugehen, mussten wir die Champagne Pools schon frueh wieder verlassen.
Da Kameramann Klink beim ersten Durchqueren des Passes eher das Amaturenbrett als die Strasse filmte wurde er aehnlich spektakulaer wiederholt. Leider ohne Hupe. (Dabei war die so geil!)
Wir fuhren den gleichen Weg nach Sueden hielten diesmal aber am alten verrosteten Schiffswrack und den Coloured Sands an. Leider durfte man auf keinem von beidem herumklettern.
Unter Protest der Niederbayrischen und Mailaender Fraktion, die energisch auf die Abendessenszeiten hinwies, erforschten wir dann auch noch den wunderschoenen Eli Creek, einen Suesswasserlauf der im Meer muendet und von uns dann sogleich durchwatet wurde. Jedenfalls von den Konstanzern und Pforzheimern.

Direkt am Meer, unter dem Schutz einiger Baeume schlugen wir dann unser Nachtlager auf. Die Mailaender Fraktion kommandierte Pasta fuers Abendessen was gerne akzeptiert wurde. Wir schnappten uns ein Bier und gingen den Strand entlang. Nach ein paar Minuten stiessen wir auf einen weiteren Creek wo wir ein paar Minuten blieben bis uns der Hunger zum Zelt trieb. Feindselig blickten die Hyaenen uns an als wir uns am leckeren Pastatopf bedienten.
Dann entschied die CSU, dass wir spuelen muessten. Jetzt. Sofort. Also gleich.
Unter diesem Druck konnten wir unmoeglich arbeiten und mussten um diesen harschen Schock verkraften zu koennen schnell ein paar Bier trinken.
Mit der Zeit wurde das kalte Spuelwasser immer unattraktiver und unsere Beliebtheit in der Gruppe sank stetig weiter. Leider musste der arme Steffen der mit im Club der drei Humoristen war alles mitertraegn. Der Arme!

Als wir genug gelacht hatten spuelten wir dann ab. Nachher unterhielten wir uns mit unseren Nachbarcampern, einigen Iren die schon im Sklavenbundaberg Fruitpicking gemacht hatten und uns, da die Saison zuende war, davon abrieten. Dann schickten sie uns nach Rockhampton. Dort sollte es Arbeit fuer uns geben. Wir bedankten uns, assen noch ein paar irische Spaghetti und verzogen uns dann im Zelt.
Am naechsten Morgen erlebte ich (Philipp Klink) einen der ersten Sonnenaufgaenge meines Lebens (sonst hab ichs nie aus dem Bett geschafft). War wirklich sehenswert. Die Bilder bezeugen das.

Dann fuhren wir mit der Offroadkarre aufs Klo und sagten den Bayern nicht bescheid. AHAHAHAH! Das Klo war naemlich 3 Kilometer entfernt. Das Essen nahmen wir mit. Zugeben..es war gemein^^

Nachdem die drei Humoristen auf dem Klo waren und das morgendliche Fraser erkundet hatten kamen wir zurueck zum Lager wo der Bayer muerrisch auf sein Wunschweisswurstfruehstueck wartete. Er sah sehr fertig aus. Wir liessen den Anschiss seiner Trulla ueber uns ergehen und nahmen die Kriegserklaerung an. Nach dem Fruehstueck genossen wir die Sonne und machten uns dann auf zum Lake McKenzie. Der Bayer beanspruchte die Fahrerkabine fuer sich und wir zogen uns mit einer Guerillataktik in den hinteren Teil des Fahrzeugs zurueck.
Am Lake McKenzie genossen wir das wunderbare Suesswasser und schwammen noch einige Runden im klaren See. Wir verbruederten uns mit den Italienern und handelten einen geschickten Deal aus: eine Dose Bier und sie kocht uns ein leckeres Mittagessen.
Dabei leistete uns ein drolliger Vogel Gesellschaft. Neben den Wuerstchen nach italienischer Art verbrauchten wir noch den Zentner restliches Weissbrot.
Dann gings zurueck zum "Hafen", die Reifen wieder aufgepumpt, Allrad aus, auf die Faehre und zurueck nach Hervey Bay. Dann waren wir die Bayern los. Yehhaaa, no worries!
Johanna kochte ein paar tolle Bratkartoffeln zum Abend und wir planten unsere Route nach Rockhampton. Und unsere Walewatchingtour fuer den naechsten Tag. Aber die Geschichte wird spaeter erzaehlt, die hier ist ja auch wirklich lang genug.

Momentan warten wir jetzt auf unsere Zusage von der Kuhfabrik muhhhh und wohnen bei Robbie in ihrem kuschligen Hostel. Ciaoooo!
Hallo aus Rockhampton!

Nach einer recht turbulenten Woche wo von Walen bis zum Bayernterror alles dabei war melden wir uns hier aus dem Manchester von Australien zurueck. Aber der Reihe nach.

Nachdem unsere Jobsuche in Brisbane genauso erfolglos weiterging wie sie schon angefangen hatte und wir einen guten Tipp im Norden nach Arbeit zu suchen bekommen hatten, stuermten wir am Montag, dem 25. August ins Backpackers World und buchten:
- Ein hop-on/hop off Ticket bis nach Cairns
- Einen Trip auf Fraser Island
- Einen Trip auf die Whitsundays

Da das dann alles furchtbar knapp wurde und Michi unbedingt noch aufs Klo musste war es eine ganz schoene Rennerei zum Bahnhof. Dank unserer eisernen deutschen Natur war es uns aber auch unter Schwerstbelastung und Zeitdruck moeglich den Reichsbus zu erreichen. Der stylische Busfahrer mit Shorts und Kniestruempfen wies uns unsere Plaetze zu und verstaute das Gepaeck. Dann gings los. Das angenehmste an der Fahrt war, dass es NICHT nach Socken roch :)

Die Fahrt dauerte insgesamt acht Stunden, in denen wir mehrere kleine Staedtchen noerdlich von Brisbane passierten. Gegen 20:00 Uhr erreichten wir dann das kleine verschlafene Nest Hervey Bay wo wir schon am naechsten Tag morgens unseren romantischen Kurzabenteuerurlaub nach Fraser Island antraten. Nachdem wir noch nachts eineinhalb Stunden nach einem Bankomat gesucht hatten saegte uns Steffen in den Schlaf. Uns war wohl entgangen, dass er sich in den Naechten im 30-Mann-Schlafraum so einige Tricks und Kniffe bei den Koreanern abgeschaut hatte. Ich jedenfalls glaube, dass Steffen im naechsten Gruppenschlafsaal ganz oben mitspielen koennen wird.

Die paar Bilder die in Hervey Bay und waehrend der Busreise entsanden sind finden sich uebrigens bei den uebrigen Bildern von Fraser Island.

Samstag, 23. August 2008

So guten Morgen oder fuer euch eher gute Nacht! ;)

Wir befinden uns noch immer in unserem netten 30Mann Zimmer wo es so wunderbar nach Socken riecht. Interessanterweise ist jetzt aber ein neuer Aspekt hinzugekommen. Gestern nacht war die erste offizielle Premiere der Brisbane City Backpackers Schnarchgala.
Leider konnte ich selbst nicht teilnehmen, war dafuer aber begeisterter Zuhoerer. Erst fing es ganz leise mit ein paar Schmatzern und Grunzlauten an bis dann der Koreaner von nebenan loslegte. Mit einem herzhaften tiefen Schnarcher war er seinen Kontrahenten den Fehdehandschuh ins Gesicht. Das Gros verliess sofort fluchtartig das Feld, verdrehte die Augen und zog sich die Decke ueber den Kopf. Unerwartet betrat jedoch ein weiterer Kuenstler aus Michis Ecke dem Herausforderer entgegen und praesentierte eine voellig neue Technik des Leistungsschnarchen. Vielleicht ist Schnarchen aber hier das falsche wort. Es klang eher wie "Hnchoooooooooooooooooooooo", moeglicherweise eine Art fremdlaendisch Schnarchen, vielleicht haben wir Gelegenheit heute Nacht genaueres darueber herauszufinden. Mit einem gekonnten ebnerschen Seufzer (Choooooooooooo!) teilte Michael den Schnarchern seine Bewunderung mit.
Dadurch noch mehr angestachelt ging der Koreaner aufs ganze und saegte den Wald von Sydney bis Brisbane zusammen. Wer haette gedacht, dass aus dem Koerper eines kleinen Koreaners solche animalischen Laute entfleuchen koennen. Der Mann aus Michis Ecke liess sich weiterhin nichts gefallen und hielt mit einem geschickt geschnarchten "OHHHHHHHHHHHHHHH" dagegen, der Wettkampf setzte sich so einige Zeit fort, keiner wollte dem anderen das Feld ueberlassen doch die Ausdauer und langjaehrige Stahlharte Ausbildung des Koreaners kamen dann zum Vorschein. Wie ein Marathonlaeufer liess er seinen Mitstreiter hinter sich um uns dann ganz alleine unseres wohlverdienten Schlafes zu berauben. (OHHHHHHH!) Irgendwann haben wir es dann doch geschafft einzuschlafen. Wir sind gespannt auf Runde 2, heute Abend, City Backpackers, Roma Street in Brisbane.

Die Ossis haben uebrigens mittlerweile ihren ersten Erdbeerfruitpickingjob angenommen und Roy glaubt jetzt schon, dass er einen Bandscheibenvorfall hat. Unser Fleischfabrikjob wird nix (hatte ich das schon erwaehnt?), weil der Kerl erst Ende September jemand will. Solange wollenwir hier nicht bleiben. Grade sind wir an einem Weingut dran, das 50 Leute fuers Rebenschneiden sucht. Mal sehn was dabei rauskommt.

Beim Fotohochladen gab es gestern leider ein paar Komplikationen, sodass die restlichen Bilder erst heute oder morgen zu sehen sein werden. Je nachdem wie wir ins andere Inetcafe kommen, hier kann man naemlich keinen USB Stick an die Kiste haengen. Wie schade.


Es gruesst der immer noch ueberwaeltigte Zuschauer des Schnarchkonzertes

Philipp Klink

Freitag, 22. August 2008

gestern waren wir im "lone pike koala sanctuary" nahe brisbane, wo wir unsere ersten koalas gesehen haben. eigentlich dachten wir das waere eine art naturschutzgebiet mit freilaufenden bzw freischlafenden (denn koalas schlafen nur) baeren.
leider sah es dann so aus dass sie alle in langweiligen kleinen gehegen sassen, zwar bewegen sie sich eh kaum, trotzdem hat das wohl kaum ihrem natuerlichen freiraum entsprochen.
trotzdem sind die viecher ziemlich knuddelig und erinnern eher an teddys als an lebende tiere, jedenfalls koennte man den ganzen tag ueber sie lachen =D
ausserdem gabs dort wombats und wallabys sowie kangaroos. spaeter haben wir uns dort noch eine flugshow mit den australischen "raptors" angesehen, die recht spektogall war, unter anderem mit einem Seeadler mit 2 meter spannweite. unglaublich! ^^

irgendwie waren wir aber alle ziemlich fertig an dem tag und nach dem schnitzel mit kartoffelbrei und salat abends sind wir alle tot ins bett gefallen.
ende gelaende!

Mittwoch, 20. August 2008

aloha.

so nach paar tagen wird jetzt mal wieder geschrieben. im moment sind wir in brisbane. von byron bay aus haben wir uns mit nem premier bus auf den weg nach norden gemacht, leider hats in dem bus uebel nach socken (phils?) gestunken dass mans kaum ausgehalten hat. irgendwie ham wirs aber doch durchgestanden, sind durch surfer's paradise gefahren (cooler name, aber absolute touristen-hochburg, nur wolkenkratzer am strand und um 4 is da keine sonne mehr) und dann in brisbane abgekommen.
erst waren wir im "chill" hostel, das war uns aber zu chillig und wir sind unsren backpacker kollegen aus konschdanz ins city backpacker's gefolgt wo wir jetzt mit 30 anderen und sockengeruch (phils?) schlafen und abends im pub von lustigen betrunkenen aussies angequatscht werden die man lallend noch weniger versteht als normal. (yah mate auschdraliasch kwaid a nais kandry!) brisbane is schonmal aufregender als sydney, wird auch BrisVegas genannt. wir warn dann auch nachm starbucks in nem ziemlich coolen stadt-strandbad schwimmen, war zwar ziemlich kalt aber erfrischend. unser stadtfuehrer philipp hat uns dann ins queensland museum geschleppt, welches aber recht anschaulich die grossen (und ekligen) viecher queenslands gezeigt hat. z.b. die groesste kakerlake der welt, die hier lebt. man kennt sie auch unter dem namen philippus kakerlakus =D nun genug mit den philipp witzen, abends waren wir noch in batman: dark knight, wo wir zwar nur die haelfte verstanden haben, aber trotzdem alle begeistert waren. nich zuletzt wegen dem mittlerweile toten "joker" heath ledger, der richtig geil gespielt hat. yep und heut machen wir uns mal auf jobsuche, werden mal in der fleischfabrik anrufen ^^
gibt immerhin fast 20$ die stunde!

Sonntag, 17. August 2008

G'day!

ich hab jetzt mal die alben ein bisl sortiert, rechts nebenan seht ihr links zu den alben, da kommt ihr direkt zu sydney, surf camp etc. wir werden immer besser ^^
heut wissmer ned wirklich was wir machen sollen, haben ein jobangebot gesehen bei dem man auf ner art farm wohnen kann und fuer bisl im haushalt helfen umsonst essen und unterkunft bekommt. leider gibts da kein geld und wir haben den bus nach brisbane schon gebucht..
die travelworks gruppe die bis jetzt zusammen war loest sich langsam auf, leider. jeder geht seine eigenen wege.

mal sehen was die zukunft bringt, wie uugway schon sagte: Yesterday is history, tomorrow is a mistery and today is a gift. that's why it's called present! ^^

bye mates

Samstag, 16. August 2008

Wieder Hallo aus Byron Bay!

Michi laedt grad die Bild0r hoch und solang erzaehl ich mal die aktuellen Ereignisse. Gestern war erst mal ein geiler Tag. Unser Mittagessen bestand aus Bananen und Marsriegeln, dabei konnte man mit ein wenig Glueck einen weiteren Marsriegel gewinnen was wir natuerlich sofort taten (Is ja klar ne?) Dann sind wir ins Hostel gegangen und haben die weitere Route geplant. Dienstagmorgen fahren wir jetzt nach Brisbane und schauen dort fuer ein paar Wochen nach Jobs damit mal wieder bissel was in unsere (immer noch gut gefuellte) Kasse reinkommt.
Fahrt kostet 29$ und dauert 2 Stunden. Dort in Brisbane haben wir dann schon zwei Adressen wo wir Jobs bekommen koennen. Wie ist eigentlich das Wetter daheim?

Freitag, 15. August 2008

Hallo Komparsen!

Viel Gruesse von einem der sonnigsten Orte der Ostkueste: Byron Bay!

Die letzte Woche war ziemlich cool, erstmal die Details zum Surfkurs. Am fruehen Montagmorgen wurden wir an einem nahen Hostel in Sydney von zwei ziemlich schraegen Typen abgeholt. Im Bus gabs dann erstmal nochmal 10$ extra fuer die stark gestiegenen Benzinkosten zu zahlen, was hier wohl aber relativ normal sein soll. Nach ca. 5 Stunden Fahrt mit unseren leicht infantilen Surflehrern und einem total tollen Begruessungsspiel ;) kamen wir dann in einer total abgelegen Surferhuette bei Creasent (Creasend?) Head an. Im Umkreis von 30 Kilometer gab es da ausser einem verschlafenen kleinen Surferkaff nichts. Unser Surflehrer Kimbo hatte einen aeusserst ausgepraegten Sinn fuer Faekalhumor und Sexismus^^ was er bei jeder Gelegenheit unter Beweis stellte, besonders beim angraben der "Surfschuelerinnen", wo es ihn kaum zu stoern schien, dass seine Ehefrau die ganze Zeit daneben stand, falls sie nicht grade in der Kueche beim Kochen war. Im Camp selber hatte er drei Sklaven, ebenfalls deutsche Backpacker (Snitzels), die freie Kost und Logis hatten und dafuer alles erledigten was eigentlich sein Job gewesn waere ( Surflehrer, Kuechenhilfe, Holzfaeller, Animateur, Maedchen fuer alles). Er wusste jedenfalls sehr gut wie er sich ein schoenes Leben aus Nichtstun, Bier und Maedels macht.

Es ging dann auch gleich an den Strand zur ersten Surflesson, in der Theorie auch ueberhaupt nicht schwer. Die Fuesse hinten runterhaengen lassen, den Oberkoerper anheben warten bis die Welle kommt und dann paddeln was das Zeug haelt. Wenn einen die Welle dann erfasst hat und man darauf reitet gilt es einen "Pop-Up" zu machen, was eigentlich nichts anderes als ein schnelles Aufstehen auf dem Surfbrett bedeutet. Dabei faellt man dann in der Regel um ;)

Von unseren ersten Bauchlandungen liessen wir uns aber natuerlich nicht entmutigen und hatten dann, als die Sonne hinter dem Horizont versank, doch schon einige Wellen sauber gestanden und glitten dann mehr oder weniger elegant auf ihnen zum Strand zurueck. Kann man jedem empfehlen macht sauviel Spass.

Als die Sonne dann hinter dem Horizont versank wurde es schlagartig ungefaehr 100000 Grad kaelter. Als wir dann als Eiszapfen in unser Camp zurueckkamen und geduscht und umgezogen hatten rottete sich die tapfere aus 21 Leuten bestehende Surfmeute bei gutem heissen australischem Scharztee ums Lagerfeuer zusammen. Es war furchtbar kalt. Kimbo der Surflehrer riss noch ein paar Witze in seinem Winteranorak und meinte dann wir koennten mit seinen Helfern (Sklaven) noch vor zum Humpy um dort Party zu machen. Dort sei es toll warm und ueberhaupt No worries!. Aus einem Winteranorak sagt sich das leicht daher :P

Also gingen wir zum Humpy, was eigentlich nur ein Lagerfeuer am Meer und damit weiter entfernt von Kimbos Schlafstatt war. Es wurde nochmals ungefaehr 5000 Grad kaelter. Keiner von uns hatte viel mehr als einen Pulli dabei und so gingen die meisten schon relativ frueh in unserer Barracke (Gruss an Frau Zehnbauer an dieser Stelle -> Barracke 8) Da stand dann ein kleiner Heizluefter, der die fehlenden Bretter in der Wand ein wenig ausglich und angenehme 8-9 Grad garantierte. Komischerweise holte sich aber keiner eine Erkaeltung. Am naechstenMorgen um Sieben stuermte Kimbo dann herein und meinte man muesse jetzt bei knapp 3 Grad surfen gehen. Jeglicher Protest war ihm mehr oder weniger egal und so sassen wir dann schlotternd beim wirklich guten Fruehstueck (Danke an Sarah, die einen wunderbaren Ausgleich zum Stresserkimbo darstellte). Alles zoegern half nichts und als dann Steve, der Helfer von Kimbo mit seiner Schuessel ankam gings los. In den Neoprenanzuegen war einem dann komischerweise das erste mal wirklich warm. Rein ins Meer und rauf aufs Brett, das Meer hatte uebrigens tolle 20 Grad, war aber anscheinend nicht wirklich gut gelaunt und haute die Surfergang dann mehr oder weniger staendig von den Brettern und in den Ozeanschlamm. Spass gemacht hats trotzdem. Kurz vorm Lunch stiegen wir auf einen nahen Aussichtspunkt von dem wir tatsaechlich einen Buckelwal sahen, der gemaechlich an der Kueste entlang schwamm. Coole Sache!
Dann gabs Lunch: getoastet Sandwiches mit allem drauf was man wollte, war klasse. Nach einer kurzen Ruhepause gings dann wieder an den Strand, diesmal ein wenig erfolgreicher. Wir gingen dann ein wenig frueher aus dem Wasser um die letzten Sonnenstrahlen am Aussichtspunkt geniessen zu koennen. Kimbo meinte es waeren Delphine dagewesen, wir haben sie aber leider nicht gesehn :(
Sobald die Sonne unterging wars wieder sch...kalt, haben dann eine entspannte Runde um den heissluefter gemacht und ein paar verrueckte Ossis (Basti und Roy) kennengelernt die gute Laune verbreitet haben.

Am naechsten Tag gings dann morgens mit Surfen weiter mittags fuhr uns Kimbo zu einem anderen Camp, damit er sich von seinem stressigen Job erholen konnte ahahaha!

Das naechste Camp war in SpotX ein wenig mehr wie in Ferienlager angelegt und auch ein paar grad waermer als Kimbos persoenliche Surfarktis. Essen war auch dort super, wir bezogen ein Zimmer mit den Ossis und drei anderen Maedels (Spassbremsen). Abends gabs wieder Lagerfeuer Bier und Tee (Bier ist hier uebrigens baeh und viel zu teuer) Nachts gabs dann einen verdammt witzigen Zwischenfall mit Roy und den Maedels wo seine verlorene Hose eine grosse Rolle spielte, diese Geschichte soll aber beizeiten lieber muendlich erzaehlt werden. Donnerstag wurde dann mit viel Surfern verbracht, was aufgrund der bis zu 3 Meter hohen Wellen fuer uns Anfaenger allerdings ziemlich schwer war. Gut geschuetzt durch den Neoprenanzug hat aber es aber auch viel Spass gemacht von den Wellen herumgeschleudert zu werden. Abends gabs dann einen Film und ein Trinkspiel mit den Ossis. Ausserdem hat ein Wallaby einen Apfel aus unserm Muelleimer geklaut. Am naechsten Morgen gabs nen Anschiss weil alles voller Bierflaschen war (Wer das wohl gemacht hat? Basti???) Nach dem Aufraemen und Packen gingen wir noch ne Stunde surfen und wurden dann mit dem Bus nach Byron Bay gefahren, wo wir unser neues Hostel, das "Aquarius" bezogen. Echt ein Luxusding. Werden hier jetzt den oestlichsten Punkt von Australien anschauen und an den Strand gehn. Im Hostel bleiben wir zumindest mal bis Dienstagmorgen und suchen solange nach Arbeit auf ner Farm oder eben doch Fruitpicking (IIIIIIH)
Bilder folgen nachher!

Viel Gruesse
Phil und Michl

Samstag, 9. August 2008



Hier wurde phil toedlich von einem hai verletzt, er konnte grad noch dieses photo schiessen. egal, hier kommen die bilder:

http://picasaweb.google.com/Mickey3k/MikeSGayCampAustralia?authkey=t4OTWU6dBWA

Gruesse aus dem lahmsten Inetcafe von Sydney!

Gleich folgen erstmal ein paar really beeindruckende Bilder vom Aquarium in Sydney, wo wir heute waren: mit Mantarochen, Haien Krokodilen und allem drum und dran. Persoenlich von uns hautnah fotografiert ;)

Ansonsten kommt die Sache hier langsam in die Gaenge. Da wir auf unsere Bankkarten noch ne ganze Woche warten muessen haben wir uns entschlossen einen guenstigen 5taegigen Surfkurs mitzumachen, Verpflegung, Getraenke Unterkunft und Ausruestung alles inklusive!
Jener welcher geht dann am Montagmorgen los, solange sind wir noch hier in Sydney und versuchen mit moeglichst wenig Geld ueber die Runden zu kommen, hier ist naemlich alles (hatte ich das schon erwaehnt?) grossstadtmaessig teuer.

Morgen folgt dann erstmal ein ca. einstuendiger Spaziergang mit ein paar anderen Backpackern vom beruehmten Bondi-Beach zum nicht viel weniger bekannten Coogee-Beach. Wenns hinhaut wird unterwegs an einem der praktischen CoinBBQs sogar noch gegrillt und mit ETWAS Glueck kann man die Blauwale mit ihren Jungen die Bay entlang nach Norden ziehen sehen. Wenn es uns morgen nicht mehr ins Inet reicht wird das dann wohl die vorerst letzte Nachricht sein da wir an unserem einsamen Surfstrand sicherlich keinen Strom haben werden. Es geht uns aber allen gut und wenn es mit der Telefonkarte hinhaut rufen wir vllt heute oder morgen mal irgendwo daheim an. Viel Spass mit den Bildern.

Bye mates!

no worries

jetzt sitzmer grad mit unserm lustigen hessen in sydney im internetcafe und laden mal paar bilder hoch, obwohl wir noch ned sooo viel haben, aber sydney kennt man ja sowieso!

der michl

Donnerstag, 7. August 2008

Soooooooo!

Hallo an alle!

So langsam leben wir uns hier ein bissel ein und haben den Jetlag und den Start ganz gut ueberwunden. Die Reise war soweit ganz okay, langer Flug halt aber sonst ertragbar. Bissel stressig ist nur die ganze Buerokratie hier am Anfang, man meinte man waer immer noch dabei, wir werden wohl noch nen Tag brauchen bis wir alles haben was wir an Taxfilenumber Konten Handyvertraege und sonstigem Zeug alles beisammen haben aber das wird dann schon. Besonders behindert nur, dass man auf die Bankkarte bis zu 10 Tage warten muss..ma schaun wie wir die im ollen Sydney rumkriegen. Hier ist es uebrigens unangenehm kalt und wir schaun deshalb umso schneller in den warmen Norden zu kommen. Bis demnaechst!

Montag, 4. August 2008

So jetzt entsteht hier ein extrem cooler Webblog von Michael E. und Philipp K. in Australien. Einträge folgen.